Kurzgeschichte 12



Sie ist auf dem weg nach Hause, steht oben am Bahnhof und holt ihr Kopfhörer raus. Sie steckt die Kopfhörer in die Ohren und dreht die Musik auf volle Lautstärke. Sie ist froh das die Musik alles andere übertönt.
Sie steigt in die Bahn und sucht sich einen Platz im hinteren Abteil in einer abgeschiedenen Ecke und setzt sich. Als sie zur Seite schaut sieht sie ihr Spiegelbild in der Scheibe des Zuges. Sie mustert sich sehr selbstkritisch und kommt zu den Entschluss das sie heute nicht so schlecht aussieht. Nun schließt sie ihre Augen und lässt die Musik auf sich wirken. Die Musik umwirbt sie wie ein kleiner Schleier und grenzt sie von dem Rest der Welt ab. Von den vielen Bahnfahrten hat sie bereits ein Gefühl wann sie ihre Augen öffnen  muss um wieder Auszugsteigen. Sie öffnet die Augen und ihre Station wird angezeigt. Es reißt sie ein wenig aus ihrem kleinen Schleier. Sie läuft die treffen hinauf weil sie noch eine Station mit einer anderen Bahn fahren muss. Am Bahnsteig schließt sie wieder die Augen und wippt mit zu Musik. Sie öffnet wieder die Augen und wippt weiter, sie schaut sich um sich und sieht die Menschen dastehen wie Seelenlose gestalten die in ihrem Alltag gefangen sind und nicht auf kleine Dinge um sich herum achten. Sie hat die Musik in den Ohren die so laut es das sie nichts hört und schaut die Menschen an und sieht ihnen in die Augen und sieht in manchen die tiefe Traurigkeit und in anderen Gelassenheit, in anderen wiederum Zufriedenheit. Sie versucht die Geschichte hinter den Augen zu entschlüsseln. Sie versucht die Tiefgründigkeit zu erfassen. Ihr Bahn kommt und sie  steigt ein, sie muss nur eine Station fahren und steigt wieder aus. Nun muss sie noch ein Stück   laufen. Angekommen klingelt sie und wird reingelassen. Oben angekommen öffnet man ihr und wird angemotzt. Mittlerweile ist es 21uhr



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Ist mein Gehirn mein Feind ?

Hey! zuallererst muss ich mein Ps aus dem letzen Post widersprechen, ich glaube ich bin zu Trübsal blasen geboren worden. - Aber hey neu...