Heute ist einer dieser Tage.
Ich habe eigentlich nichts zu meckern.
Mir geht es gut, denke ich.
Ich habe jemanden kennengelernt den ich sogar mag und er mich anscheinend auch, obwohl er mich schon im realen gesehen hat.
Ich habe einen Ausbildungsplatz sicher.
Das Abitur läuft auch ganz gut.
Und trotzdem geht es mir schlecht.
Ich kann es nicht ergründen.
Ich habe wieder das Bedürfnis danach.
Es ist wieder da und ich merke es in langsam stärker werdenden Wellen wieder auf mich zukommt.
Ich frage mich, ist es eine innere Zerstörungswut?
Ich kann es nicht ergründen.
Finde ich es etwa toll wenn es mir schlecht geht?
Ich möchte weinen, kann es aber nicht.
Ich sehne mich nach Nähe, kann sie aber nicht ertragen.
Stimmt etwas nicht mit mir?
Was ist los mit mir?
Bilde ich mir das nur ein?
Ich habe das Bedürfnis mich selbst zu zerstören.
Es ist fühlt sich an wie zwei Gesichter.
Das eine, ich nenne es das Gute.
Es ist glücklich mit dem was es hat.
Es ist selbstbewusst und weiß was es Wert ist.
Das zweite, ich nenne es das Böse.
Es steht vor einem Abgrund und freut sich seltsamerweise darauf zu fallen.
Es umhüllt alles in dichten schwarzen Nebel.
- Aber welches der beiden Gesichter ist wirklich gut und welches ist böse?
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