Kurzgeschichte 20 / Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...♥

Es ist 21 Uhr und sie schlendert den Weg entlang nach Hause. Hin und wieder fährt ein Auto an ihr vorbei. Sie schaut stur zu Boden und will niemanden sehen.
Sie spürt nur den Wind an ihr vorbei ziehen. Es ist Sommer aber ausgesprochen kühl für diese Uhrzeit.
Sie ist in Gedanken verwoben. Sie wurde gerade gefragt ob es jemand in ihrem Leben gibt... Sie sagte: "Dafür ist zur gerade keine Zeit." Sie fragte sich warum eigentlich... Sie ist verunsichert und selbst wenn sie es wollte wäre sie unfähig dazu, jemand fremden so nahe an sich heran zu lassen. Denn sie fände es unfair wenn ihr gegenüber nicht alles von ihr wusste, aber wie sollte sie das ändern, wenn nur ein einziger Mensch alles über sie wusste und selbst bei diesem Menschen brauchte sie ewig um mit der Sprache raus zu rücken weil sie selbst nie die richtigen Worte fand.... Wie sollte sie dann jemanden offenbaren das sie denjenigen liebt ? Sie zermartert sich den Kopf mit all diesen fragen und läuft immer noch. Als sie zu hause ankommt ist es   21:30 Uhr. Sie hat Kopfschmerzen und hat das Bedürfnis zu kuscheln, aber es ist  niemand  da der mit ihr kuscheln könnte. Sie zieht sich um in ihre warmen flauschigen Klamotten an  und hüllt sich in grau. Sie murmelt sich ein und zerbricht sich weiter den Kopf mit fragen.. Allmählich fängt ihr Herz an zu stehen und Tränen laufen ihr über die Wangen und wieder fragt sie sich: "Wie soll ich jemanden dazu bringen mich zu lieben wenn ich mich selbst manchmal so sehr hasse."

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ist mein Gehirn mein Feind ?

Hey! zuallererst muss ich mein Ps aus dem letzen Post widersprechen, ich glaube ich bin zu Trübsal blasen geboren worden. - Aber hey neu...