Kurzgeschichte 19

Es regnet draußen und sie schaut aus dem Fenstern und beschließt nach draußen zu gehen.
Sie geht in einen Park nicht weit von ihrem zu hause, an ihn sind viele Erinnerungen geknüpft.
Als sie an ihrem Lieblingsplatz ankommt, setzt sie sich und schließt ihre Augen und spürt die Regentropfen auf ihren Körper  fallen, mit ihren Ohren lauscht sie dem Regen, er hört sich an wie Applaus, ein Applaus nur für sie allein.
Sie driftet ab und beginnt vor sich hin zu träumen. Sie erinnert sich an seinen Duft, der sie dahin schmelzen lässt. Das Geräusch seines leisen Atems und der warme Atem auf ihrem Gesicht, wenn sie in seine wunderschönen klaren Augen sieht. Eine Magische Kraft zieht sie an, sie ist beflügelt.
Plötzlich: „Immer wenn ich dich sehe träumst du.“
„Hmmm…. Darf ich denn nicht träumen?“ sagt sie ein wenig eingeschüchtert.
„Ich weiß nicht … du siehst dann immer so aus, als wärst du nicht mehr auf diesem Planeten…“
Er schaut ihr direkt in die Augen. Sie kann diesem kristallklarem Blick nicht stand halten und schaut zu Boden.
„Als wenn das so schlimm wäre ..“ Sagt sie in Gedanken.
„ Ja, es wäre schlimm…“ er schließt die Augen und dreht sein Gesicht in den Regen. „ Dann könnte ich nicht bei dir sein.“
Sie ist erstaunt. Sie weiß nicht was sie sagen soll… sie liebt ihn aber würde es niemals eingestehen. Stattdessen sagt sie „ Rede keinen Unsinn. „
„ Ist es so? Vielleicht rede ich nur Schwachsinn aus deiner Sicht aber es ist die Wahrheit. Manchmal würde ich dir gern in dein Kopf schauen um erraten zu können was du denkst.“
Sie schaut ihn fragend an. „ Das würdest du nicht wollen….“
„Darf ich dich zwei Dinge  fragen?“ fragt er. Sie denkt nach was er wollen könnte und beschließt das Risiko einzugehen.
„Schieß los. „ sagt sie unbeeindruckt.
Er dreht sich wieder ihr zu und geht einen Schritt auf sie zu. Sie ist merklich verwirrt und denkt darüber nach zurück zu weichen. „ Erstens. Was denkst du gerade?“
„Soll ich wegrennen oder bleiben..“ antwortet sie immer noch verunsichert.
„Ok, zweitens. Darf ich dich berühren und du schließt die Augen?“
„Das sind aber drei Fragen.“ Antwortet sie.
„ Entschuldige, aber würdest du mir Antworten?“ 
Er steht nun direkt vor ihr, nur ca. 20cm von ihrem Gesicht entfernt.
Sie ist sichtlich verwirrt und denkt nach ob sie auf dem Absatz kehrt machen soll und verschwinden soll. Schließlich antwortet sie „ Nun gut aber ich kann nichts garantieren das nicht etwas unvorhergesehenes geschieht.“
„ Das nehme ich in Kauf. Nun schließe die Augen.“
Sie schließt die Augen und die spürt wie der Spalt zwischen ihnen immer schmaler wird und.


( Hier ist eure Interpretation  gefragt (: Entschuldigt (: )

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ist mein Gehirn mein Feind ?

Hey! zuallererst muss ich mein Ps aus dem letzen Post widersprechen, ich glaube ich bin zu Trübsal blasen geboren worden. - Aber hey neu...