Kurzgeschichte 18

Sie sitzt da und schaut sich auf die Hände. Sie weiß nicht was sie tut. Sie hat schlimme Gedanken, schlimme Träume. Sie möchte flüchten aber weiß nicht wohin...
Sie fällt und im Moment ist niemand da der sie hält.
Das Loch in ihrer Brust reißt immer mal wieder ein wenig auf und verheilt wieder ein Stück und wenn sie glaubt es wird besser, reißt es wieder auf und klafft in ihrer Brust.
Ihre Hände blutverschmiert, sie versucht das Loch zu stopfen, aber kann es nicht.
Als sie versucht zu schreien bleibt der Schrei in ihren Lungen stecken. Ihr schmerzen die Lungen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als das der Schmerz verschwindet, aber wie ?
Langsam sind die Sauerstoffreserven in ihrem Blut aufgebraucht, sie windet sich weiter in ihren Schmerzen der von ihrer Brust ausgeht. Die Luft wird knapp. Sie windet sich in der Hoffnung Luft holen zu können.
Ein Schrei löst sich aus ihrer Kehle und sie schnappt nach Luft. Sie sackt in sich zusammen und schnappt hastig nach Luft, weil sie weiß das sie nächste Welle kommen wird und schon als sie es gedacht kommt sie und trifft sie schwer. In ihrem Kopf dröhnt es " WANN HÖRT DAS AUF? WANN GEHT DIESER SCHMERZ?  ". Sie verflucht sich selbst unter ihrem Schmerz.
Eine Weile windet sich sich in dem Schmerz, bis ihr Körper den Schmerzen erliegt und sie fällt in sich zusammen und die Leere holt sie wieder ein. Sie will weinen kann es aber nicht. Sie ist zu schwach eine Nachricht auf ihrem Handy zu verfassen aber sie liegt wach - mehrere Stunden bis ihr Körper sich der Erschöpfung hingibt.

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Ist mein Gehirn mein Feind ?

Hey! zuallererst muss ich mein Ps aus dem letzen Post widersprechen, ich glaube ich bin zu Trübsal blasen geboren worden. - Aber hey neu...