Kurzgeschichte 16

Sie schaut aus dem Fenster der Bahn und  träumt vor sich hin. In ihrem Kopf schallt eine Stimme, sie ist zunächst verwirrte und dann erinnert sie sich. Sie kennt diese Stimme. Ben, es ist Benjamin.
>> Woran denkst du gerade ?<<
Sie sind gemeinsam unterwegs und sie hatte gerade geträumt und nicht bemerkt das Ben sie beobachtete.
>> Wie meinst du das ?<<
>>So wie ich es gesagt habe, Dummchen.Ich möchte wissen woran du gerade denkst.<< sagt Ben.
>>Hmm ich weiß nicht. Warum fragst du mich das ?<<
- woran ich denke möchte er wissen ...
Ich denke an Mensch , denke über Gespräche nach, ich denke mir Situationen aus und ich denke darüber nach Menschen best möglich anzuschreien.
aber aus verlegenheit sagt sie nichts.
>>Du hast eine tiefe Traurigkeit in dir. Wenn man dich genau ansieht und dir richtig zuhört merkt man das.” Ben schließt die Augen und dreht sich zu ihr.
Sie errötet und schaut ihn an. Er öffnet seine Augen wieder und dort ist dieses Strahlen und Funkeln in seinen Augen welches sie so liebt.
Er versteht sie, kann durch sie hindurch sehen oder das sie etwas sagen muss. Sie vertraut ihm blind.
Aber für sie ist es unbegreiflich schwer hinter seine  Maskerade zu sehen, doch die Augenblinke wo die Maskerade zu fallen beginnt, sind unbeschreibliche Momente.
Gerne würde sie wie ein Vogel fliegen, weit weit weg, mit immer diesem Funkeln welches sie so liebt.

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Ist mein Gehirn mein Feind ?

Hey! zuallererst muss ich mein Ps aus dem letzen Post widersprechen, ich glaube ich bin zu Trübsal blasen geboren worden. - Aber hey neu...